Erfahren Sie, warum indische Fachkräfte auch für Ihre Branche sinnvoll sind.
Fachkräfte aus Indien sind heute in Deutschlands Unternehmen nicht mehr wegzudenken – und längst nicht nur im IT-Bereich. Insbesondere seit dem Abschluss des Migrations- und Mobilitätsabkommens (Dezember 2022) ist die Zahl der sozialversicherungspflichten Inder in Deutschland kontinuierlich gestiegen. Viele mittelständische Betreibe fragen sich deshalb, ob die Einstellung von indischen Mitarbeitern vielleicht auch Ihr Problem des Personalmangels löst.
SPS-Programmierer, Inbetriebnehmer, Mechatroniker, Elektroniker, Elektriker, Zerspanungsmechaniker etc. – alles für KMU interessante Berufe, die hervorragend auch von indischen Arbeitskräften ausgeübt werden könnten.
Wo arbeiten Inderinnen und Inder momentan in Deutschland hauptsächlich?
Aktuelle Daten zeigen, dass der Großteil aller indischen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in diesen drei Bereichen arbeitet:
- Information und Kommunikation (IT, Softwareentwicklung, Datenanalyse)
- Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen
(z. B. Ingenieurbüros, Forschung & Entwicklung, Beratungen)
- Gesundheits- und Pflegebereich
(Krankenhäuser, Altenpflegeeinrichtungen)
Im verarbeitenden Gewerbe sind immerhin ca. 13,5 % tätig – mit steigender Tendenz.
Was spricht für indische Fachkräfte in Ihrer Branche?
Während klassische Branchen wie IT und Pflege momentan noch Spitzenreiter für das Recruiting aus Indien sind, werden indische Fachkräfte vielfach unterschätzt, wenn es um handwerkliche, technische und neue „grüne“ Berufsbilder geht. Gerade KMU, die offen für andere Qualifikationsprofile sind, finden hier gut ausgebildete, internationale Mitarbeitende für wachsende und zukunftssichere Bereiche.
- Handwerk und technische Berufe: In Indien ist die Ausbildung zum Kfz-Mechaniker, Mechatroniker oder Elektriker anerkannt und gefragt. Besonders im Handwerk mangelt es vielen deutschen Mittelständlern an Nachwuchs – hier besteht großes Potenzial, z. B. in den Bereichen Elektrik, KFZ, Metallbau, Sanitär und sogar in der Textil- oder Lebensmittelverarbeitung.
- „Grüne“ Branchen: Deutschlands Energiewende und die steigende Nachfrage nach Fachleuten in den Bereichen Solar, Windkraft oder Elektromobilität eröffnen Chancen. Viele junge Inder bringen Know-how zu erneuerbaren Energien, Energiemanagement oder Umwelttechnologien mit. Im Solar- und Elektronikbereich gibt es bereits gezielte Kooperationen mit Indien. So wurde ein Programm zur Ausbildung indischer „Suryamitras“ (Solarelektroniker) aufgelegt, um gezielt Inder nach Deutschland zu bringen.
- Logistik, Vertrieb und Verwaltung: Indische Fachkräfte mit internationalen Abschlüssen und sehr guten Englischkenntnissen eignen sich ebenso für Aufgaben im globalen Einkauf, Export, Vertrieb wie in der Teamleitung internationaler Projekte.
Tipps für Ihre Fachkräftestrategie
Ihre Personalengpässe etwa in Werkstatt, Labor oder Umwelttechnik könnten mit indischen Arbeitskräften überwunden werden. Die Anerkennung von Abschlüssen und vereinfachte Visa-Prozesse machen das Recruiting zunehmend unkomplizierter (Link zu altem Blogartikel „Indien ist kein No-Brainer…“)
Wo liegen Knackpunkte?
Bei aller Euphorie gibt es selbstredend auch zahlreiche Herausforderungen: zum einen gilt es die Sprachbarriere zu überwinden, zum anderen machen es die deutschen Behörden Unternehmen und Bewerbenden nicht leicht. Onboarding und Integration kosten Zeit und Mühen – aber sie zahlen sich aus. Natürlich ist nicht jede Einstellung ein Selbstläufer. Kulturelle Missverständnisse und Andersartigkeiten wird es geben. Diese sollten Sie aber nicht überbewerten, sondern als Chance nutzen. Es braucht Mut zur Veränderung, Offenheit, die eigenen Routinen und Prozesse unter die Lupe nehmen, Unterstützungsangebote bei den ersten Schritten im deutschen Alltag… Gerade bei Ihnen als KMU sind die Teams oft eng, was die Integration in der Regel erleichtert. Wir haben gute Erfahrungen mit deutschen Kolleginnen und Kollegen gemacht, die sich auch in ihrer Freizeit um „die Neuen“ kümmern. Ein gemeinsames Mittagessen, ein Ausflug am Wochenende, Unterstützung bei Behördengängen… Wer hier investiert, kann langfristig profitieren, denn die „Verbleibequote“ indischer Fachkräfte in Deutschland ist sehr hoch.
Fazit: Indische Fachkräfte sind technisches Know-how, das Ihnen hilft
Vielleicht denken Sie bei indischen Fachkräften zuerst an IT. Doch indische Fachkräfte sind längst nicht mehr nur für den Tech-Sektor ein Gewinn. Viele bringen fundierte technische Qualifikationen mit – und genau da wird es für Sie interessant: im Handwerk, im Metall- und Elektronikbereich, in der Chemiebranche oder im Anlagenbau. Ob als Maschinenbediener, Bau- und Fertigungs-Techniker, SPS-Programmierer, Inbetriebnehmer, Mechatroniker, Elektroniker, Elektriker, Zerspanungsmechaniker etc. – hier wartet enormes Potenzial für Unternehmen wie Ihres. Eröffnen Sie sich neue Perspektiven für Ihren Betrieb.
Sie suchen Personal für Ihren Betrieb? Sie benötigen händeringend Fachkräfte für Ihr Unternehmen? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wir haben Erfahrung in der Rekrutierung indischer Bewerber und wissen, wie diese langfristig ein Gewinn für Sie sein können. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die praxisnahe Unternehmensberatung für sämtliche Geschäftsaktivitäten in Indien.
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