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Indiens neues Exportförderprogramm 2025: So profitiert Ihre indische Tochtergesellschaft 

15. Dezember 2025
Business Foto im Büro mit Statistiken auf dem Tisch.

Jetzt aktiv werden und die neuen Fördermittel für Ihre Indien-Präsenz sichern 

Indien hat vor wenigen Tagen ein umfassendes Exportförderpaket verabschiedet, das für europäischeUnternehmen mit indischen Tochtergesellschaften unmittelbare Relevanz besitzt.  

Das neue Export Promotion Mission (EPM) bündelt erstmals zahlreiche zuvor getrennte Fördermechanismen und stellt insgesamt ₹ 25.060 Crore (≈ 2,46 Mrd €) für die Jahre 2025/26 bis 2030/31 bereit. Parallel wird das Credit Guarantee Scheme for Exporters (CGSE) mit ₹ 20.000 Crore (≈ 1,96 Mrd €) massiv ausgeweitet, um Exportfinanzierungen abzusichern. 

Was bedeutet das für Sie als europäisches Unternehmen? 

Die EPM konzentriert sich auf zwei zentrale Säulen: „Niryat Protsahan“ (finanzielle Förderung wie Exportkredite, Garantien, Factoring) und „Niryat Disha“ (nicht-finanzielle Unterstützung wie Zertifizierungen, Logistikentlastungen, Marktinformationen und internationale Branding-Maßnahmen). Besonders profitieren MSMEs (= micro, small and medium enterprises), technologieorientierte Zulieferer sowie Unternehmen aus arbeitsintensiven Branchen – ein wichtiger Punkt für europäische Firmen mit lokalen Lieferketten. 

Hintergrund der Initiative ist der zunehmende tarifäre Druck internationaler Märkte, insbesondere der USA, sowie der strukturelle Bedarf, indische Exporteure wettbewerbsfähiger zu machen. Die Regierung setzt daher stark auf Digitalisierung, vereinfachte Programme und schnellere Zugänge zu Exportfinanzierungen. 

Praktische Implikationen für europäische Firmen 

Gilt das neue Exportförderprogramm nur für MSMEs? 

Nein. Das neue indische Exportförderprogramm (steht grundsätzlich allen exportierenden Unternehmen offen – also auch großen Unternehmen und multinationalen Konzernen. Die EPM priorisiert jedoch MSMEs, d. h. viele Sub-Förderungen sind auf sie zugeschnitten, u. a.: 

Für größere Unternehmen gilt: Sie profitieren indirekt und direkt.  

Direkt, z. B. über: 

Indirekt, weil: 

Was Sie jetzt konkret tun sollten 

 MSME-Status prüfen: Viele Tochtergesellschaften erfüllen die Kriterien – und sichern sich damit Zugang zu substanziellen Fördermitteln. 
 Förderprogramme identifizieren: Klären Sie, welche Zertifikate, Logistikkosten oder Exportmärkte konkret unterstützt werden. 
 Banken frühzeitig einbeziehen: Bereiten Sie die Beantragung von Exportkreditlinien und Garantien bereits ab Q1/2026 vor. 
 Lieferanten informieren: Lokale Zulieferer können erhebliche Kostenvorteile nutzen – das verbessert Ihre gesamte Lieferkette. 
 Exportstrategie anpassen: Nutzen Sie das Förderfenster, um neue Märkte anzusteuern oder Ihr globales Sourcing aus Indien auszubauen. 

Benötigen Sie Unterstützung bei Ihrer Sourcingstrategie für Indien? Haben Sie Fragen rund um Ihr Indiengeschäft? Möchten Sie noch vor Jahresende drängende Themen in Ihrer indischen Tochtergesellschaft geklärt wissen? Dann melden Sie sich jetzt bei uns. Wir navigieren Sie erfolgreich ins neue Jahr.